WordPress – So vielseitig wie ein Schweizer Taschenmesser

Die ursprünglich als Blog Software konzipierte CMS (Content Management System) WordPress bietet eine gute Alternative um nicht nur ein eigenen Blog zu lancieren, sondern auch die eigene Internet Präsenz zu gestalten. Vor allen bei kleine oder mittelgroße Internet Auftritte spielen die Vorzüge von WordPress eine gewichtige Rolle. Die Lernkurve ist recht flach und eigentlich von jeden zu erlernen. Es gibt eine gute Dokumentation im Netz und auch viele Blogs berichten regelmäßig über alle mögliche Aspekte von WordPress. Hinzu kommt eine breite Palette an Themes und mehrere tausende Plug Ins mit deren Hilfe man diese auf die jeweils eigene Bedürfnisse anpassen kann. Auch auch wer ein wenig tiefer im Kern gehen will, steht vor keine unüberbrückbare Hindernisse.

Auch wenn es zahlreiche Themes bereits gibt und damit eine breite Möglichkeit sein Design schon fertig zu erhalten, kann mit ein wenig eigene Wissen jede Theme noch individuell angepasst werden. Solange man nicht alles umkrempelt hält sich der Aufwand sogar in Grenzen.

Mit den neuen Standard Theme Twenty Ten bietet sich schon von Haus aus viele Möglichkeiten der eigene Gestaltung und dies auch ohne etwas am Code verändern zu müssen. Aber auch Entwickler und Designer können diese als Ausgangsbasis für weitere Entwicklungen nehmen. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Ein weitere Vorteil von WordPress ist die Tatsache das diese schon von Haus aus in Bezug auf On Site Suchmaschinenoptimierungen eine Menge schon mitbringt. Selbst wer nur alles auf Standard lässt und sich gar nicht um die Thematik SEO beschäftigt, der hat schon vieles richtig gemacht in diese Richtung. Für viele Anwendungen reichen diese schon vorhanden Möglichkeiten vollkommen aus. Weiteres wäre dann meist nur die Kür, wobei auch hier die Grenzen nicht besonders hoch sind.

Gibt es keine Nachteile? Schon aber diese sind begrenzt. Selbst ein große Internet Präsenz vielleicht auch noch kombiniert mit ein Online Shop lässt sich auf Basis von WordPress gestalten. Hierzu gibt es eine Menge an Plug Ins die viele gute Features schon mitbringen. Nur ist hier schon zum teil der Haken. Wer eine große Präsenz benötigt der viele besondere Funktionen in sich vereint, der wird viele davon benötigen. Auch solche die schon recht stark auf die Datenbank zugreifen. Dies kann dazu führen das die Performance langsam in die Knie geht. Wenn aber die Ladezeiten unerträglich werden, dann sollte jeder über Alternativen nachdenken. Diese gibt es wobei diese größere CMS schon von Haus aus viele Funktionen mitbringen.

Ein weitere Nachteil von WordPress ist die Tatsache das es hier kein extra Template Engine gibt. Wer am Design was ändern will der muss schon ein wenig tiefer in die Code gehen. Hierzu sind zumindest rudimentäre PHP Kenntnisse nötig damit diese Eingriff auch gelingt. Zwar kann man auch PHP selber erlernen nur bedarf es hier eine gewisse Lernbereitschaft. Mit ein paar Stunden ist es meist nicht getan.

Was vielleicht noch von viel Blogger moniert wird die schon länger WordPress verwenden ist die augenscheinliche Tatsache das mit jeder neue Version diese System langsamer wird. Ich selber bin schon seit die Version 2.3 dabei und muss sagen das ich persönlich kaum was merke. Oftmals sind diese Klagen gar nicht auf WordPress selber zurück zuführen sondern vor allen an die installierten Plug Ins. Manche davon sind wahre Leistungskiller und können schon die Ladezeiten erheblich beeinflussen.

Alles in allen ist WordPress ein ausgereifte CMS die zudem immer zeitnahe erweitert wird. Zwar liegen die Ankündigungen wann die neuere Version erscheinen wird meist daneben, so das dies meist mit 2 oder 3 Monate Verspätung erscheinen, aber diese Punkt ist nicht tragisch. Wichtig ist zudem zu sagen das neue Versionen und Sicherheitsupdates möglichst zeitnahe eingespielt werden sollen.

Zwar kann man sich ein paar Tage zeit lassen aber wer statt die jetzige aktuelle Version 3.0 noch die 2.8 oder 2.9 verwendet, der darf sich nicht wundern wenn sein Präsenz gehackt wird.

Weiterhin bietet WordPress die Möglichkeit eine eigene Unternehmenspräsenz mit ein entsprechende Blog auszustatten. In Bezug auf Blog Funktion gibt es kaum was besseres derzeit auf den Markt. Und wer weiß mit die Einrichtung von ein eigene Blog kann vielleicht auch die Karriere als Medien schaffende beginnen?

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