Arbeiten im Netz macht Einsam

Neben eine Vielzahl von Leute die mit Hilfe von eine eigene Internet Präsenz Ihr Lebensunterhalt bestreiten, arbeiten immer mehr Angestellte zumindest zeitweise von zu Hause aus. Mit Hilfe des Internets ist es nämlich nicht mehr so wichtig geworden von wo aus man ins Netz geht, ob von Zuhause oder im Büro – die Aufgaben können von überall aus erledigt werden. Diese neue Arbeitsmodelle bringen einerseits Vorteile. Hier kann Beruf und Familie meist besser in Einklang gebraucht werden und weil der Zwang entfällt jeden Tag ins Büro fahren zu müssen, kann man auch weiter Weg vom Unternehmen wohnen.  Die Zeiten wo man dann im Unternehmen persönlich präsent sein muss, beschränken sich je nach Arbeitsmodell auf ein bis zwei Tagen pro Woche oder vielleicht auch nur alle paar Wochen. Dadurch entfallen auch die Fahrzeiten zur Arbeit und gleichzeitig wird die Umwelt auch entlastet. Nur bringen solche Arbeitsmodelle immer nur Vorteile?

Auf den ersten Blick schon. Die eigene Arbeit kann man selber einteilen und diese auf die Bedürfnisse von eigenen Leben zumindest besser abstimmen als bei sonstige Arbeitsweisen. Zwar wird es keine absolute Freiheit geben da die vorhandene Arbeit auch erledigt werden muss, aber innerhalb bestimmte Grenzen ist man selber verantwortlich das die eigene Arbeit auch erledigt wird. Diese Freiheit ist meist auch gut und steigert durchaus die Produktivität der Mitarbeiter was zum beide seitigen wohl trägt. Nur gibt es durchaus auch ein paar Schattenseiten bei diese Arbeitsweise.

Wer z.B nur einmal der Woche oder noch seltene ins Büro muss, den fehlt zumindest ein wichtige Aspekt – nämlich die Kommunikation mit andere Leuten. Zu hause am PC arbeiten die meisten vor sich alleine und hier wird es kaum ein großen Gesprächsbedarf geben. Dies ist zuerst mal gut für die Arbeit weil es kaum Ablenkungen gibt und daher oftmals zügiger gearbeitet werden kann. Nur gibt es durchaus auch Zeiten wo ein kleine Plausch mit Kollegen durchaus erwünschenswert wäre. Wer kennt es nicht? Nach ein paar Stunden konzentrierte Arbeit legt man eine Kaffeepause von vielleicht 15 Minuten ein. Hier trifft man ein paar Kollegen und redet mal kurz über dies und das. Nach so eine Pause geht man wieder an seine Arbeit und hat zumindest mal den “Flurfunk” wieder gehört.

Wer vorwiegend von Daheim arbeitet den fehlt diese Aspekt und auch der Flurfunk fehlt was vor allen zu Problem werden kann wenn andere Mitarbeiter immer im Unternehmen arbeiten während ihr nicht immer da seit. Zwar können wichtige Informationen auch per Email und auch über Webcam ausgetauscht werden, aber es ist eine zusätzliche Hürde die zumindest dazu führen kann das manches nicht weiter geleitet wird.

Zusätzlich kommt hinzu das Arbeiten im Internet zumindest nicht immer in Bezug auf Kontaktpflege die beste Lösung sein kann. Zwar haben viele eine Menge an virtuelle Kontakte aber ehrlich gesagt ist deren Wert meist viel geringer als bei reale Kontakte. Oder könnt ihr Abends gemeinsam ein Bier trinken gehen mit eure virtuelle Kontakte?

Daher sollte jeder versuchen neben die virtuellen Kontakte genügend reale Kontakte zu erhalten und diese auch zu pflegen. Vor allen Selbständige die alleine am PC arbeiten sollten mal diesen abschalten und sich mal mit Freunde treffen. Oftmals lohnt es sich.

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