WordPress, Plug Ins, Performance

Da Google nun offiziell bestätigt hat das die Ladezeiten nun ein Einfluss aufs Ranking haben, wird jeder Webmaster ab sofort stärker darauf achten das seine Ladezeiten ein optimale Ergebnis bringen. Schließlich möchte jeder so weit wie möglich vorne im Index gelistet werden und nicht wegen eine Banalität wertvolle Plätze verlieren. Nutzer von WordPress haben von Haus aus meist gute Karten die Ladezeiten in annehmbare Grenzen zu halten. Ein vernünftige Webhosting vorausgesetzt laden Webseiten die mit WordPress erstellt worden meist in 1 bis 3 Sekunden. Zumindest so lange wie keine unnötige “Krücken” eingesetzt werden, die zusätzliche Ladezeiten verursachen. Die Rede ist vor allen über die Zahl der Plug Ins.

Zwischenzeitlich gibt es über 9000 Plug Ins für und auch wenn für viele Aufgaben bis zu 50 mehr und weniger gleichwertige um den Gunst von Webmastern buhlen, sollte jeder zuerst überlegen ob jeder noch so “schöne” Plug In wirklich nötig ist. Schließlich kann man durch zu viele Plug Ins auch WordPress in Bezug auf Performance in die Knie zwingen.

Es gibt keiner feste Grenze wie viele Plug Ins nun als noch noch erträglich an zusehen sind. Dies liegt auch damit zusammen das diese unterschiedlichen Einfluss aufs System haben. Während manche Plug Ins kaum zu zusätzliche Datenbank Eingriffe neigen, wollen andere am liebsten die ganze Datenbank für sich selber. Hier kann schon mit 5 Leistung hungrige Plug Ins die Ladezeiten weit jenseits Gut und Böse liegen.

Überhaupt sollte jeder Webmaster darauf achten nicht zu viele Plugs Ins auf einmal am laufen zu haben. Zwar ist es in erste Linie verlockend alle mögliche zusätzliche Funktionen mit Hilfe von solche Erweiterungen zu bekommen, nur stellt sich oftmals die Frage nach Sinn und Aufwand.

Durch geschickter Planung sollte es durchaus möglich sein mit zwischen 10 und maximal 25 Plug Ins aus zukommen. Viel mehr sind auch meist nicht nötig, wobei es vielleicht auch Ausnahmen geben kann. Wer z.B mit Hilfe von WordPress ein kleinen Online Shop aufziehen will der wird vielleicht ein paar mehr Plug Ins brauchen. Nur sollte jeder überlegen ob es sich wirklich lohnt WordPress so zu missbrauchen. Meist sind andere Lösungen der bessere Weg.

Ein weitere Aspekt wo viele Webmaster zum teil ohne nachzudenken Potenziale verschenken sind die zahlreiche externe Dienste die viele einbinden.

Diverse Blog Verzeichnisse bieten Buttons an zum einbinden in die entsprechende Seite. Diese werden aber von externe Servern nach geladen so das hier zusätzliche Ladezeit geopfert werden muss. Ähnlich sieht es mit Dienst wie Feedburner, Analytics (beide Google) sowie manche externe Bannern. All diese Dienste sorgen für Aufrufe von externe Servern und bedeuten zusätzliche Ladezeit. Deshalb sollte jeder im Vorfeld abwägen ob es wirklich nötig ist so viele externe Dienste am laufen zu haben.

Manche Webmaster beklagen sich weil ihr WordPress Blog so langsam lädt und schieben die Verantwortung auf WordPress Software, dabei haben die schlicht und einfach zu viele Plug Ins und andere Sachen am laufen. Da geht viel Potenzial verloren.

Bei optimieren der Ladezeiten gibt es leider noch keine feste Regel an den man sich halten kann. Gut optimiert Blogs laden zwischen 2 und 4 Sekunden und wer nahe an die 10 Sekunden kommt der sollte schleunigst was tun damit sein Blog schneller lädt.

Hier könnte ihr eure Ladezeit testen.

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