Multisites vs Mircosites

Den wahren Nutzerverhalten (Gewohnheiten/Vorlieben) zu erkennen und hierauf möglichst punktgenau reagieren zu können, ist die hohe Kunst um erfolgreich im Internet zu sein. Es geht bei alle Konzepte im Internet nicht darum was der Betreiber nun will oder was vielleicht selbsternannte Trendforscher als einzig gangbaren Weg nennen, sondern alleine darum die Bedürfnisse von Internet Nutzer möglichst genau zu analysieren und in die Praxis auch umzusetzen. Oft geht es hier bei um die Frage welche Weg nun besser wäre – ein möglichst umfangreiche einzige Präsenz (Multisite) die praktisch alle Aspekte zu ein Themenbereich behandelt, oder mehrere kleinere Seiten (Microsites) die punktgenau ein bestimmten Themenaspekt behandeln. Für beide Vorgehensweisen gibt es sicherlich genügend Argumente dafür wie auch dagegen. Nur was wäre letzten endlich die bessere Wahl?

Pro Multisites Hierfür spricht am meisten das alle notwendigen Informationen zu ein Themenbereich gebündelt auf einer Präsenz zu finden sind. Langwierige Suche durch mehrere kleinere Seiten entfällt, was durchaus manche Nutzergewohnheiten entgegenkommen mögen. Wichtig ist nur eine ausgefeilte Navigation damit Besucher ihre Wunschinhalte möglichst schnell finden können.

Kontra Multisites Je nach thematischen Umfang können solche Seiten durchaus recht unübersichtlich werden, so das für schnelle Informationssuche zu ein bestimmten Aspekt doch zu einer Geduldsprobe werden kann. Diese kann manche Besucher abschrecken und hiermit auch wertvolle Traffic kosten

Pro Microsites Diese sind meist punktgenau abgegrenzt so das die benötigte Informationen schnell und eindeutige gefunden werden können. Für die schnell Recherche zu ein bestimmten Themenaspekt sind Microsites eine gute Lösung.

Kontra Microsites Da die Informationen meist auf mehrere Seiten verteilt sind, besteht die Gefahr das Besucher die weitergehend Informationen suchen “fremd gehen” können. Selbst wenn die einzelne Seite miteinander verlinkt werden, besteht durchaus die Gefahr das nur ein bestimmten Teil vom Angebot überhaupt wahr genommen wird. Da die Konkurrenz nicht schläft, könnte dies längerfristig zum abwandern führen.

Hinzu kommt das die Pflegeaufwand für mehrere Microsites meist höher ist als wenn alle Informationen auf eine einzige Seite gebündelt werden.

Fazit Für beide Vorgehensweise besteht eine Art Gleichgewicht in Bezug auf Vor und Nachteile. Keine Modell sticht wirklich so hervor das diese wohl die bessere Lösung darstellen würde, so das beide Möglichkeiten durchaus gleichberechtigt bestehen können.

Welche Weg nun wirklich in die Praxis umgesetzt wird liegt sowohl am Thema wie auch beim Vorlieben vom Betreiber. Genau Analysemöglichkeiten zu die wahren Bedürfnisse vom Besucher sind schwierig, weil selbst bei der Schaltung von eine Umfrage es nie zu ein eindeutigen Antwort kommen wird.

Dieser Beitrag wurde unter Online abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Multisites vs Mircosites

  1. Mario Hieber sagt:

    Es ist wirklich nicht leicht bei vielen Themen die Inhalte so einzugrenzen, weshalb ich (meist) zu Multisites tendiere … in einer Nische kann eine Microsite aber sehr viel erreichen …

    kommt immer auf das Thema und die Ziele an …

    Wer z.B. bloggt wird mit es mit einer Microsite schwerer haben langfristig Themen zu finden… muss man im Endeffekt dann selber entscheiden was für die Zielgruppe besser ist :)

  2. Trendforscher sagt:

    Frage: Du nennst Trendforscher abwertend “selbsternannt” – ist Trendforscher Deines Erachtens nach ein Lehrberuf mit Abschluss oder Diplom, welches einen zum Trendforscher ‘ernennt’?

    Das Wort “selbsternannt”, geht mir immer mehr auf den Geist und die Personen, die es benutzen, wissen meist überhaupt nicht, wie sie dieses Wort richtig einsetzen sollten.

    Man kann sich zum Papst selbst ernennen – ja, das funktioniert. Es gibt eine ganze Menge ‘Berufe’, zu denen man sich eben ‘berufen’ fühlt und sich somit auch selbst ernennen MUSS (!!), da es überhaupt keine Ausbildung für viele Berufssparten.

    Ein Künstler muss sich mehr oder weniger auch SELBST zum Künstler ernennen – na und?

    ‘Selbsternannt’ ist absolut negativ behaftet – und wenn ich dann solch ein ******* lesen muss, kommt mir die Galle hoch.

    Selbsternannt wird immer irgendwie damit verbunden, dass man das nicht gelernt hat oder das einen nicht andere dazu ernannt haben. Wenn einen andere dazu ernennen würden, müsste es einen Ernennungsausschuss für Trendforscher oder Künstler oder andere Deiner Meinung nach ‘selbsternannte’ Kollegen geben.

    Übrigens: Dein Artikel ist reichlich unsinnig und überflüssig. Der selbsternannte Blogger hat sein Ziel meilenweit verfehlt.

    MfG
    selbsternannter Trendforscher.

    **** Wort entfernt da nicht passend.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>