Internet bietet die tolle Möglichkeit zur praktisch jeder Frage oder Thema die benötigte Antwort oder Informationen zu bekommen. Diese bekommt man auch meist schnell und oftmals in gute Qualität. Als weitere Vorteil vom Internet ist die Tatsache das es sehr viele Informationen kostenlos gibt was als Vorteil gegenüber andere Publikationen (Bücher) zu nennen wäre. Es gibt eine Menge Seiten im Netz die regelmäßig mit gute Inhalte punkten und die sicherlich auch über eine treue Fan Gemeinde verfügen. Diese baut sich nach eine Zeit auf und wird solange die Qualität der Artikel recht hochwertig ist oder zumindest Einzigartig ist auch zufrieden sein. Eine Veränderung in Bezug auf die Zustimmung zumindest von ein teil der treuen Leser entsteht aber oft wenn ein Betreiber versucht mit die Einblendung von Werbung den ein oder andere Euro zu verdienen. Während viele Besucher dies doch akzeptieren kommen doch durchaus manche kritische Töne an den Tag. Hierbei sollten aber beide Seite der Medaille betrachtet werden.
Wer wirklich regelmäßig hochwertige Inhalte präsentieren will der muss schon ein recht hohen Aufwand an Arbeitsstunden investierten. Je nach benötige Recherchezeit kann es bis zu 5 Stunden Arbeit kosten bis ein Artikel veröffentlicht werden kann. Zwar lassen sich auch umfangreich Artikel meist recht schnell verfassen aber im Vorfeld muss auch entsprechen recherchiert werden zum Thema und mehr oder weniger Links gesammelt werden. Diese Arbeit macht sich nicht von alleine so das die genannte Zahl an Stunden durchaus zur Stande kommen kann.
Wer hier noch regelmäßig jeder Woche mehrere solche hochwertige Artikel verfasst der wendet doch eine Menge an Arbeitszeit auf so das von ein reinen Hobby nicht so ohne weiteres gesprochen werden kann.
Wer dann irgendwann mit den Gedanken spielt über den Umweg von eingebaute Werbung zumindest den ein oder anderen Euro zu verdienen, der wird durchaus von manche Nutzer recht kritisch gesehen. Die Bandbreite der Kommentare reicht von Schade das es nicht mehr ohne geht, bis zu Begriffe wie Raffzahn & Co.
Nur sollte jeder Nutzer sich auch mal in die Situation vom Betreiber versetzen. Wer viel Zeit in sein Projekt investiert und vielleicht hierfür den ein oder andere Euro erwirtschaften möchte der sollte zumindest dies ohne eine Beschimpfung machen können.
Wer wirklich nur alles kostenlos will und ohne irgendwelche Werbung der muss halt nach entsprechende Seiten suchen. Die gibt es durchaus im Netz, wobei hier oft die Frage nach deren Qualität zu stellen sein wird. Gute Informationen kostet nämlich eine Menge an Arbeitszeit.
Zwar gibt es auch Internet Projekte die eine Menge an hochwertigen Content liefern und überhaupt keine Werbung einbinden, aber dies liegt meist daran das in solche Fälle über andere Wege Geld verdient wird. Manchmal dient ein gute Fachblog nur darum um ein repräsentative Aushängeschild an den Start zu bringen um über diesen Umwege andere Aufträge zu ergattern die dann gegen entsprechende Entgelt gemacht werden.
Wie sollte man sich verhalten?
Zumindest sollte jeder es akzeptieren zu welchen Modell ein Betreiber irgendwann greift. Macht er/sie gute Informationen und bindet hierfür keine Werbung ein dann ist dies sicherlich eine Lösung mit den jeder leben kann. Sollte aber irgendwann der Entschluss kommen zumindest den ein oder anderen Euro verdienen zu wollen, dann sollte man auch diese Entscheidung akzeptieren. Zumindest sollten keine Beschimpfungen kommen wie Raffzahn &Co sondern jeder kann selber entscheiden wie in Zukunft mit solche Seiten umgegangen werden soll.
Ich persönlich habe nichts dagegen wenn entsprechend gute Informationen nur dann zur Verfügung stehen wenn die ein oder andere Werbung eingebunden wird. Solange es nicht damit übertrieben wird und ein Werbefriedhof entsteht akzeptiere ich solche Entscheidungen. Gleichzeitig akzeptiere ich jeden der vielleicht Bloggt aber nie und nimmer irgendwelche Werbung einbinden würde. Vielleicht weil er/sie meint die wäre gegen die Herren Ziele von Bloggen?
Gegenseitige Respekt wäre aber das was man von jeden verlangen sollte, oder?