Bei eine Analyse wo meine Besucher überwiegend herkommen habe ich durchaus ein paar Überraschungen erlebt. Das ein Großteil der Besucher bei ein deutschsprachigen Blog aus den sogenannten DACH Raum (Deutschland, Österreich und die Schweiz) kommen war klar. Ich dachte das hier mindestens 90% der Besucher kommen und nur die paar anderen sich vielleicht auf andere Länder verteilen. Schauen ich aber bei Analytics nach bekomme ich doch ein anderen Bild. Kurz gesagt es lesen doch eine Menge Besucher die nicht im deutschen Sprachraum wohnen hier mit.
Aktuell kommen zwar 76% der Besucher aus den DACH Länder während der Rest sich doch aus ganz verschiedene Länder und Erdteile rekrutiert.
So habe ich aktuell 5 Leser die in Spanien wohnen, 4 in Italien, 4 in die USA, 3 in Kanada, 3 in Großbritannien, 2 in Indien , 2 in Australien und ein Leser aus Neuseeland.
Bezogen auf meine rund 100 Besucher ist dies schon ein beachtliche Anteil von 24 Lesern was zur Zeit auch rund 1/4 der Besucher ausmacht. Gut diese Zahlen sind sicherlich nicht so repräsentativ weil ich noch über eine geringe Reichweite verfüge, aber selbst wenn diese Anteil sich auch mal auf 10% einstellt ist es doch ein Zeichen das die Welt durchs Internet immer näher zusammenrückt und man durchaus auch mal über den näheren Tellerrand schauen sollte und nicht nur in seine unmittelbar Umgebung.
Ich schätze das die große Mehrheit der weltweiten Besucher deutsche Abstammung sind und nur sehr weniger diesen Blog mit Hilfe von Übersetzungstools lesen wird. Trotzdem bringt dies mir auch eine weitere Überlegung nahe, nämlich ob es sich vielleicht nicht doch lohnen würde diesen Blog in 2 Sprachen anzubieten. Neben Deutsch wäre Englisch sicherlich eine gute Alternative um in deutlichen mehr an Reichweite zu erhalten.
Ich hätte auch nur weniger Probleme eine englische Version parallel zu betreiben, fürchte aber das ich angesichts der viel größeren Konkurrenz innerhalb der englischsprachigen Blogs es wohl auch recht schwer haben werde mich richtig durchsetzen zu können.
Auf jedenfall werde ich diesen Punkt auf meine To Do Liste führen und mal schauen ob ich dies irgendwann mal auch in die Praxis umsetzen werden. Reizvoll ist die Überlegung durchaus, wobei ehrlich gesagt werden muss das hier eine Menge an zusätzlich Arbeit auf mir zu kommen würde und ich auch durchaus überlegen müsste ob ich meine behandelten Themen nicht vielleicht auch ein wenig anpassen müsste.
Sollte ein Leser aus den angesprochen Raum diesen Artikel lesen, würde ich mich freuen wenn ihr hier mal ein Kommentar hinter lassen würdet
Hallo Peter,
stimmt die Welt ist in den letzten Jahren kleiner geworden. Nicht Geographisch aber Kulturel und Technologisch betrachtet.
Eine Frage habe ich, warum bloggst du eigentlich nicht auf Englisch sondern hast dich entschieden ein Blog in deutscher Sprache zu führen?
Gruß
Willi
@Willi,
Gute Frage. Nun erst mal weil ich in Deutschland lebe, zweitens weil die Konkurrenz im englischsprachige Raum doch sehr groß ist (die Chancen aber auch) und drittens weil ich ein wenig Angst vor diese doch recht große Aufgabe habe. Leider habe ich auch noch keine passende Co Autoren gefunden die mit mir gemeinsam diesen Projekt (Blog in Englisch) starten wollen.